
In Alba treffen Trüffelgeschichten auf die elegante Struktur von Nebbiolo. Eine Winzerin zeigte uns, wie frühmorgendlicher Nebel Säure bewahrt, während Haselnusshöfe Haselcreme reichen, die nach Kaminfeuer riecht. Plane eine Barolo-Verkostung am Vormittag, Tajarin mit Butter zur Mittagszeit und eine Barbera-Osteria am Abend. Lass Platz für einen Spaziergang durch die Reben, sprich mit dem Trifolao über Hunde und Mondphasen, und notiere, wie salzige Käsewürfel die Tannine zähmen.

Zwischen Zypressenlinien und gelbem Stein schmeckt ein Chianti Classico nach Kirsche, Ziegel und Sonne. Eine Wirtin in Panzano erzählte, wie Regen im September die Säure hebt, während ihr Bruder mit der Mühle über frisches Olivenöl schwärmt. Reserviere eine Schneidekurs-Stunde für Bistecca Fiorentina, lerne Brot ohne Salz verstehen und nimm dir Zeit für Pecorino in den Gassen von Pienza. Mit gemächlichen Schritten verbindest du Gläser, Teller, Geschichten und Horizonte.

In Catania riechen Märkte nach Zitronen, Fenchel und Meer, während am Etna Reben in schwarzer Asche wurzeln. Ein Fischer zeigte uns, wie man Schwertfisch erkennt, der wirklich frisch ist, und empfahl Arancini vor einem Glas Etna Rosso. Plane Sonnenaufgang am Hafen, Mittag bei einer Nonna, die Pasta con le sarde kocht, und Abendlicht auf einer Terrasse in Ortigia. So verbinden sich Vulkanerde, Salz, Anis und Stimmen der Insel zu bleibenden Erinnerungen.